lowmark – das konviviale Anti-WordPress

lowmark ist ein Anti-WordPress – ein Gegenentwurf zu ästhetisch durchgestylten, aber seelenlosen Standard-Themes mit ihren Pixabay-Hochglanzbildern, eine Reaktion auf die Oberflächlichkeit von Social Media und die Belanglosigkeit vieler Podcasts und Blogs.

lowmark steht in der Tradition von Bauhaus, Walter Segal („Build it yourself“) und Hartz-IV-Möbeln. Das bedeutet: Der Code und die eingesetzten Werkzeuge sollen einfach bleiben, damit eigene Eingriffe niederschwellig möglich sind.

lowmark ist auch eine Antwort auf das, was viele den „Tod des Internets“ nennen: eine Überflutung mit KI-generiertem Plastik-Content – und immer weniger echten Menschen im echten Dialog.

Webentwicklung wird immer komplexer (und teurer): BITV, DSGVO, Klimaschutz, permanente Updates und Bedrohung durch Hacker … Davon profitieren vor allem große Unternehmen – Baukästen, Social Media, Google & Co.
Doch man kann seine Ziele auch durch Weglassen erreichen. Web-1.0-Websites waren zum Beispiel von Natur aus barrierearm, datensparsam und klimafreundlich. lowmark ist gewissermaßen ein „Web 1.0 reloaded“.

Werkzeuge sind den gesellschaftlichen Beziehungen intrinsisch. Zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft besteht durch die Werkzeuge eine Beziehung – entweder, weil er sie aktiv beherrscht, oder weil er von ihnen beherrscht wird. In dem Maße, in dem er seine Werkzeuge beherrscht, kann er der Welt seine eigenen Vorstellungen aufprägen; in dem Maße, in dem er von den Werkzeugen beherrscht wird, bestimmt die Gestalt des Werkzeugs sein Selbstbild.
Industrielle Werkzeuge enthalten ihren Benutzern diese Möglichkeit vor, und wer sie konstruiert, kann anderen die eigenen Vorstellungen und Erwartungen aufzwingen. Heute lassen sich die wenigsten Werkzeuge auf konviviale Weise verwenden.

Ivan Illich, Selbstbegrenzung